Freiraum von Wiedeki
Pilotfamilie werden
Wissenschaft & Quellen

Was man weiß.
Und was man nicht weiß.

Wir haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass Sie Freiraum überzeugend finden. Genau deshalb ist diese Seite so geschrieben, dass Sie selbst erkennen können, wo die Forschung eindeutig ist und wo nicht. Alle Quellen sind verlinkt.

Kurz gesagt, für alle, die nicht die ganze Seite lesen wollen

  1. Die Zahlen aus dem Gesundheitswesen steigen deutlich. Sie beweisen aber nicht, dass Handys schuld sind. Niemand kann das derzeit beweisen.
  2. Die Menge allein ist nicht das Entscheidende. Wichtiger ist, ob die Nutzung zwanghaft wird. Zwei Stunden Videochat sind etwas anderes als zwei Stunden Feed.
  3. Endlose Feeds sind ein Sonderfall. Sie nehmen den Moment weg, in dem man von selbst aufhören würde. Genau dort setzt Freiraum an.
  4. Die Jugendlichen wollen selbst einen Rahmen. Eine Mehrheit der Befragten spricht sich für eine Grenze aus. Es geht also nicht um Eltern gegen Kind.

Alles Weitere auf dieser Seite ist der Beleg dafür, mit Quellen und mit den Stellen, an denen die Forschung keine Antwort hat.

Der Ausgangspunkt

Was sich in wenigen Jahren verändert hat.

An einem einzigen Nachmittag sieht ein Kind heute mehr schnell geschnittene, gezielt auf Reiz optimierte Videos, als frühere Generationen in Jahren zu sehen bekamen.

Das ist eine Beobachtung, keine Messung. Wir führen sie trotzdem an, weil sie beschreibt, worum es geht: nicht um Bildschirme an sich, sondern um eine Dichte an Reizen, für die es historisch keinen Vergleich gibt.

Was sich dagegen messen lässt, sind die Zahlen aus dem Gesundheitswesen. Und die sind deutlich.

Bei Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren stieg der Anteil mit einer Angststörung zwischen 2019 und 2024 um rund 53 Prozent. Die Zahl der Teenagerinnen mit Angststörung und Depression hat sich im selben Zeitraum nahezu verdoppelt. Depressionsdiagnosen bei jungen Menschen sind zwischen 2018 und 2023 in allen Bundesländern gestiegen.

Quellen: DAK-Kinder- und Jugendreport 2025, BARMER, WHO Europa 2025. Alle drei sind unten verlinkt.

Angststörungen, Mädchen 15 bis 17

+53 % mehr Diagnosen in fünf Jahren

Von 44 auf 67 Betroffene je 1.000 Versicherte zwischen 2019 und 2024.

44 2019 67 2024
Maßstab ab null, nicht beschnitten. Quelle: DAK-Kinder- und Jugendreport 2025. Der Report nennt selbst mehrere Ursachen, darunter die Pandemie, und untersucht nicht die Wirkung von Bildschirmmedien.

WHO-Region Europa, 2025

1 von 7 Kindern und Jugendlichen lebt mit einer psychischen Erkrankung
Quelle: WHO Europa, Bericht 2025. Die Zahl umfasst alle psychischen Erkrankungen und sagt nichts über deren Ursachen.
Und jetzt die unbequeme Stelle: Diese Zahlen belegen nicht, dass Smartphones oder soziale Medien die Ursache sind. Die Fachleute, die sie erheben, nennen selbst mehrere Gründe, darunter ausdrücklich die Folgen der Pandemie. Wer Ihnen diese Kurven zeigt und daraus einen einzelnen Schuldigen ableitet, geht über das hinaus, was die Daten hergeben. Wir tun das hier nicht. Was bleibt, ist ein ernstzunehmender Anlass zur Vorsicht, und genau die empfiehlt auch die Leopoldina.
Aus der Kinderarztpraxis

Die deutlichsten Warnungen kommen von denen, die Kinder und Jugendliche täglich sehen.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte gehört zu den deutlichsten Stimmen in dieser Debatte. Er fordert seit Jahren „Bildschirmfrei bis 3“, also ein Aufwachsen ohne Smartphone, Tablet und Fernseher in den ersten drei Lebensjahren.

Thomas Fischbach, langjähriger Präsident des Verbands, hat wiederholt davor gewarnt, dass Kinder immer jünger vor Bildschirmen sitzen, und spricht dabei von katastrophalen Folgen für die kindliche Entwicklung. Die ständige Reizüberflutung macht er für zunehmende Konzentrationsschwächen verantwortlich, die sich bis in die schulischen Leistungen auswirken.

Das ist eine klare Position, und sie kommt von Menschen, die täglich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Sie ersetzt keine Studie. Sie ist aber auch nicht weniger wert als eine.

Einordnung

Was Freiraum daraus macht, und was nicht

Freiraum richtet sich nicht an Familien mit Kleinkindern. Die Empfehlung „Bildschirmfrei bis 3“ betrifft eine andere Altersgruppe und braucht keine App, sondern eine Entscheidung.

Relevant ist für uns der zweite Punkt: Reizüberflutung und Konzentration. Genau dort setzt das gemeinsame Zeitbudget für Kurzvideos an, weil es die Reizdichte begrenzt, statt nur die Gesamtzeit am Gerät zu zählen.

Zu einer prominenten Stimme: In der öffentlichen Debatte wird häufig Manfred Spitzer zitiert, der Bildschirmmedien seit Jahren scharf kritisiert. Seine Thesen haben viel Aufmerksamkeit für das Thema erzeugt, sind in der Fachwelt jedoch umstritten, unter anderem weil ihm vorgeworfen wird, aus Zusammenhängen zu weitreichende Schlüsse zu ziehen. Wir stützen uns deshalb auf Leitlinien, Fachgesellschaften und Primärstudien und führen ihn hier nur der Vollständigkeit halber auf.

Eine Unterscheidung, die fast überall verloren geht

Der häufigste Fehler in der öffentlichen Debatte ist, aus einem Zusammenhang eine Ursache zu machen.

Wenn Jugendliche, die sehr viel Zeit in sozialen Medien verbringen, häufiger über depressive Symptome berichten, kann das mehrere Bedeutungen haben: Die Nutzung kann zu den Symptomen beitragen. Es kann aber genauso sein, dass belastete Jugendliche mehr Zeit in sozialen Medien verbringen. Oder dass ein dritter Faktor beides beeinflusst.

Aus „geht einher mit“ wird auf dieser Website deshalb kein „verursacht“. Wo wir es nicht wissen, steht es hier.

So lesen Sie die Begriffe

Assoziation / Zusammenhang
Zwei Dinge treten gemeinsam auf. Über die Richtung sagt das nichts.

Erhöhtes Risiko
In einer Gruppe tritt etwas häufiger auf als in einer Vergleichsgruppe, nicht: bei jedem Einzelnen.

Möglicher Mechanismus
Eine plausible Erklärung, wie ein Effekt zustande kommen könnte. Plausibel ist nicht bewiesen.

Nachgewiesene Kausalität
Der stärkste Fall, und in diesem Themenfeld selten.

Der wichtigste deutsche Bezugspunkt

Die Position der Leopoldina

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat im August 2025 ein Diskussionspapier zu sozialen Medien und der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Es ist derzeit der differenzierteste deutsche Referenzpunkt zu diesem Thema.

Die Autorinnen und Autoren beschreiben, dass bei intensiver Nutzung negative Auswirkungen auf das psychische, emotionale und soziale Wohlbefinden auftreten können, genannt werden unter anderem Depressions- und Angstsymptome sowie Aufmerksamkeits- und Schlafprobleme.

Gleichzeitig halten sie ausdrücklich fest, dass die Studienlage zwar Korrelationen zeigt, ein eindeutiger kausaler Zusammenhang mit psychischer Beeinträchtigung bislang aber nicht belegt ist.

Genau deshalb argumentieren sie mit dem Vorsorgeprinzip: Weil mögliche Schäden bei Kindern und Jugendlichen schwer umkehrbar sein können und die technische Entwicklung schneller verläuft als die Forschung, seien vorbeugende Maßnahmen gerechtfertigt, auch ohne endgültigen Beweis.

Empfehlungen des Papiers

  • Unter 13 Jahren: soziale Medien grundsätzlich nicht gestatten.
  • Zwischen 13 und 16 Jahren: Konten nur mit Zustimmung der Eltern.
  • Für Jugendliche eine Reduzierung des Funktionsumfangs von Minderjährigen-Konten, etwa bei algorithmisch gesteuerten Inhalten und Empfehlungen, personalisierter Werbung sowie Kontakt- und Interaktionsmöglichkeiten.
  • Begleitung der Nutzung durch Eltern in den frühen Jugendjahren.
  • Digitale Bildung in Kitas und Schulen verankern.
Was das für Freiraum bedeutet: Die Empfehlung, den Funktionsumfang altersabhängig zu begrenzen, beschreibt ziemlich genau das, was Freiraum auf dem Gerät tut, solange Plattformen das nicht selbst anbieten. Was Freiraum nicht ist: eine Umsetzung dieser Empfehlungen im Auftrag oder mit Beteiligung der Leopoldina.
Der Befund, der Freiraums Ansatz prägt

Das Muster sagt mehr aus als die Menge.

Eine große US-amerikanische Längsschnittstudie (JAMA, 2025) verfolgte Kinder und Jugendliche von etwa 10 bis 14 Jahren und unterschied dabei nicht nach Bildschirmstunden, sondern nach Nutzungsverläufen.

Das Ergebnis: Nicht die gesamte Bildschirmzeit, sondern suchtartige Nutzungsmuster, der zwanghafte Charakter der Nutzung, waren mit schlechteren psychischen Gesundheitswerten assoziiert. Auch hier gilt: eine Assoziation, kein Kausalitätsnachweis.

Für ein Produkt ist das trotzdem eine wichtige Orientierung. Eine reine Minutenzahl trifft das Problem nur ungenau. Deshalb setzt Freiraum bei den Mechanismen an, die zwanghafte Nutzung begünstigen, vor allem bei endlosen Kurzvideo-Feeds, statt einfach das Gerät zu verkürzen.

Warum Feeds ein Sonderfall sind

Endloses Scrollen, automatisch startende Videos, personalisierte Empfehlungen und Push-Benachrichtigungen haben eine gemeinsame Eigenschaft: Sie entfernen den natürlichen Moment, in dem man aufhören würde. Ein Buch hat ein Kapitelende. Ein Feed nicht.

Diese Eigenschaften entstehen nicht zufällig. Große Plattformen entwickeln ihre Oberflächen datengetrieben weiter: Varianten werden gegeneinander getestet, und jene Gestaltung setzt sich durch, die die Nutzungsdauer erhöht. An dieser Arbeit sind neben technischen Fachleuten auch Verhaltenswissenschaftlerinnen und Psychologen beteiligt. In der Forschung wird das als persuasives beziehungsweise engagementoptimiertes Design beschrieben.

Dass genau diese Designmerkmale in der fachlichen Debatte im Mittelpunkt stehen, zeigt sich auch daran, dass die Leopoldina gerade hier eine Funktionsbeschränkung für Konten von Minderjährigen empfiehlt: bei algorithmisch gesteuerten Inhalten und Empfehlungen, personalisierter Werbung sowie Kontakt- und Interaktionsmöglichkeiten.

Kurzvideos im Besonderen

Nicht das Video wirkt. Die Empfehlung wirkt.

Eine Bildgebungsstudie der Zhejiang-Universität verglich, was im Gehirn passiert, wenn erwachsene Nutzerinnen und Nutzer dieselbe App einmal mit persönlich empfohlenen und einmal mit allgemeinen Videos sehen.

Nur bei den persönlich empfohlenen Videos zeigte sich eine Aktivierung der ventralen tegmentalen Area, einer Region des Belohnungssystems. Die Autoren deuten das als Verstärkung des Weiterschauens durch den Empfehlungsalgorithmus. Nicht der Inhalt ist also das Besondere, sondern die Passgenauigkeit.

Was die Studie nicht zeigt: Sie untersucht keine Kinder, misst keinen Schaden und verfolgt niemanden über die Zeit. Sie beschreibt einen Mechanismus, keine Folge.

Und bei jüngeren Kindern?

Eine Untersuchung an 822 chinesischen Schülerinnen und Schülern zweier Altersgruppen, rund 12 und rund 15 Jahre, verband die tägliche Nutzungsdauer von Kurzvideo-Apps mit schlechteren Schulleistungen und mit einer geringeren Fähigkeit, eine Belohnung aufzuschieben.

Bei der jüngeren Gruppe hingen zusätzlich Arbeitsgedächtnis und sprachliche Fähigkeiten mit der Nutzung zusammen. Bemerkenswert für unser Thema: Auch das Verlassen auf die algorithmische Empfehlung zeigte diesen Zusammenhang, und zwar nur bei den Jüngeren.

Auch das ist eine Querschnittserhebung mit Fragebogen und Tests, kein Nachweis von Ursache und Wirkung. Es kann ebenso sein, dass Kinder, denen Konzentration schwerer fällt, mehr Kurzvideos nutzen.

Was Freiraum daraus ableitet: Wir behandeln den empfohlenen Endlosfeed als eigene Kategorie und zählen ihn getrennt von Nachrichten, Spielen und Filmen. Nicht, weil Kurzvideos „das Gehirn schädigen“, das sagen diese Studien nicht, sondern weil hier der Moment fehlt, in dem man von selbst aufhören würde.
Keine Studie, sondern ein Verfahren

Was die EU-Kommission dem Feed vorwirft.

Am 11. Februar 2026 hat die Europäische Kommission vorläufig festgestellt, dass TikTok „aufgrund seines süchtig machenden Designs“ gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt.

Benannt werden vier Funktionen: unendliches Scrollen, automatische Wiedergabe, Push-Benachrichtigungen und das stark personalisierte Empfehlungssystem. Die Untersuchung deutet nach Angaben der Kommission darauf hin, dass TikTok „nicht angemessen bewertet hat, inwiefern diese süchtig machenden Funktionen das körperliche und geistige Wohlbefinden seiner Nutzer beeinträchtigen könnten“.

Was das nicht ist: ein Urteil und kein Nachweis von Schaden. Das förmliche Verfahren läuft seit dem 19. Februar 2024, die Feststellung ist ausdrücklich vorläufig, und TikTok kann dazu Stellung nehmen. Es ist eine rechtliche Bewertung der Bauweise, keine Messung an Kindern.

Der Gesetzentwurf zieht dieselbe Linie

Am 17. September 2026 hat die Kommission den EU KIDS Act vorgeschlagen. Für Minderjährige sollen Dienste künftig weder „endloses Autoplay und unendliches Scrollen ohne echte Pausen“ noch Benachrichtigungen einsetzen dürfen, die das Kind ohne eigenen Anlass zurückholen, und auch keine Streak-Mechaniken, die es bestrafen, wenn es nicht täglich wiederkommt.

Zugleich sollen Eltern auf jedem erfassten Dienst wirksame Werkzeuge bekommen: Bildschirmzeit festlegen, Kontakte sehen und freigeben, Einstellungen verwalten und schädliche Inhalte für das Kind melden.

Auch das ist bislang nur ein Vorschlag: nicht beschlossen, nicht in Kraft, und gerichtet an die Plattformen, nicht an Familien.

Was Freiraum daraus ableitet: Die vier genannten Funktionen sind genau die, die den Moment wegnehmen, in dem man von selbst aufhören würde. Deshalb bekommt der Feed bei uns eine eigene Zeit, während Anrufe und Nachrichten frei bleiben. Ob TikTok gegen den DSA verstößt, entscheiden Gerichte, nicht wir. Für unsere Bauweise genügt, wie der Feed gebaut ist.
Neu, August 2026

Die Jugendlichen sehen das Problem selbst.

Für eine Befragung der Techniker Krankenkasse wurden im Frühjahr 2026 bundesweit 1.400 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren befragt. Das Ergebnis widerspricht der Annahme, hier stünden Erwachsene gegen Jugendliche.

55 Prozent sind für eine Grenze

Eine Mehrheit der befragten Jugendlichen befürwortet ein Verbot sozialer Medien: 47 Prozent bis zu einem bestimmten Alter, 8 Prozent grundsätzlich. 39 Prozent lehnen das ab.

Was sie selbst am meisten stört: zu viel Werbung, Falschmeldungen, die verbrachte Zeit, Mobbing und ungewollt angezeigte Gewaltvideos.

Schlechte Laune nach Nutzungsdauer

20 → 49 %

Anteil der Jugendlichen, die häufig oder ständig schlechte Laune berichten.

höchstens 2 Stunden am Tag 20 % mehr als 4 Stunden am Tag 49 %
Maßstab ab null. Quelle: Befragung der Techniker Krankenkasse, 1.400 Jugendliche, Frühjahr 2026. Selbstauskunft, keine Aussage über Ursache und Wirkung.

Für Freiraum ist das der vielleicht wichtigste Befund auf dieser Seite.

Er bedeutet nämlich, dass eine Vereinbarung über Bildschirmzeit nicht zwangsläufig etwas ist, das Eltern gegen ihr Kind durchsetzen müssen. Viele Jugendliche wünschen sich selbst einen Rahmen. Was ihnen fehlt, ist ein Weg, ihn einzuhalten, wenn das Produkt auf der anderen Seite genau darauf ausgelegt ist, dass sie es nicht tun.

Genau deshalb ist Freiraum als sichtbare Vereinbarung gebaut und nicht als heimliche Kontrolle.

Einordnung: Das ist eine Befragung, keine medizinische Studie und keine Untersuchung mit Kontrollgruppe. Der Zusammenhang zwischen langer Nutzung und schlechter Stimmung beruht auf Selbstauskunft und sagt nichts über die Richtung aus. Es kann genauso sein, dass Jugendliche mit schlechter Stimmung länger scrollen. Auch der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Jens Baas, lehnt ein pauschales Verbot ausdrücklich ab und wirbt stattdessen für Medienkompetenz.
Die andere Hälfte

Digitale Medien haben auch positive Funktionen.

Das gehört auf diese Seite, weil es sonst unehrlich wäre.

Soziale Medien und digitale Geräte ermöglichen Kontakt zu Freunden, Zugehörigkeit, Information, kreative Arbeit und Unterstützung, für manche Jugendliche, etwa in Minderheiten oder in belastenden Lebenslagen, sind sie ein wichtiger sozialer Raum. Auch die fachlichen Stellungnahmen zu diesem Thema betonen neben Risiken ausdrücklich Teilhabe.

Freiraum kämpft nicht gegen digitale Medien. Es versucht, problematische Nutzungsmechanismen begrenzbarer zu machen, und den Rest in Ruhe zu lassen.

Belege

Die verwendeten Quellen.

Jede gesundheitsbezogene Aussage auf dieser Website stützt sich auf eine der folgenden Quellen. Alle sind frei zugänglich und direkt verlinkt.

Zur Auswahl: Wir stellen hier keine einzelne Studie als Konsens dar. Wo Fachgesellschaften und Leitlinien vorliegen, haben diese Vorrang vor einzelnen Untersuchungen und vor prominenten Einzelstimmen in der öffentlichen Debatte. Wenn Sie eine Aussage auf dieser Website finden, die Sie durch die verlinkten Quellen nicht gedeckt sehen, schreiben Sie uns, wir ändern sie oder belegen sie besser.
Abgrenzung

Was Freiraum ausdrücklich nicht behauptet.

  • Dass Smartphones oder soziale Medien Depressionen verursachen.
  • Dass eine App gesundheitliche oder psychologische Ergebnisse erzielt.
  • Dass weniger Bildschirmzeit automatisch bessere Noten, besseren Schlaf oder mehr Zufriedenheit bedeutet.
  • Dass Freiraum eine Behandlung, Therapie oder medizinische Maßnahme ist.

Freiraum ist ein Werkzeug, mit dem Familien eine Vereinbarung umsetzen können. Was diese Vereinbarung enthalten soll, entscheiden Sie, gern mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.