Freiraum von Wiedeki
Pilotfamilie werden
Technik & Sicherheit

Unter der Haube.

Diese Seite ist für Eltern gedacht, die es genauer wissen möchten, und für alle, die technisch beurteilen wollen, ob Freiraum hält, was es auf den anderen Seiten verspricht. Sie müssen diese Seite nicht lesen, um Freiraum zu nutzen.

Zeichnung: Ein Smartphone liegt ruhig auf einem Holztisch. Ein Ring auf dem Bildschirm zeigt 18 verbleibende Minuten.
Verlässliche Technik, die sich ruhig in den Familienalltag einfügt.
Regelzustellung

Warum das Kindergerät nicht jeder Konfiguration glaubt.

Ein Gerät, das jede Regel akzeptiert, die aus dem Netzwerk kommt, wäre angreifbar. Deshalb prüft das Kindergerät jede Regelversion, bevor es sie anwendet.

Weg einer Regeländerung bis zur Bestätigung Eine Regeländerung wird in der Eltern-App vorgenommen, vom Server signiert, an das Kindergerät übertragen, dort auf Signatur und Versionsstand geprüft, angewendet, aus dem tatsächlichen Gerätezustand zurückgelesen und erst dann als aktiv bestätigt. 1 Sie ändern eine Regel Eltern-App 2 Server signiert die Version kryptografisch 3 Gerät prüft Signatur und Versionsstand 4 Anwenden und zurücklesen tatsächlicher Zustand 5 Bestätigung an die Eltern „Auf Gerät aktiv“ DER WEG EINER REGEL Erst nach Schritt 5 zeigt die Eltern-App die Regel als aktiv an. Vorher steht dort „wird übertragen“. Scheitert die Prüfung in Schritt 3, wird die Regelversion nicht angewendet.

Signierte Regelversionen

Jede Regelversion wird vom Freiraum-Server kryptografisch signiert und auf dem Kindergerät geprüft, bevor sie angewendet wird. Das Gerät akzeptiert also nicht einfach eine Konfiguration, weil sie über das Netzwerk geliefert wurde. Zusätzlich wird der Versionsstand geprüft, damit eine ältere Regel keine neuere ersetzen kann.

Bestätigung statt Annahme

Nach dem Anwenden liest das Gerät den tatsächlichen Zustand zurück und meldet die Anwendung. Erst diese Rückmeldung führt in der Eltern-App zur Anzeige „Auf Gerät aktiv“. Der Unterschied zwischen „gespeichert“, „gesendet“ und „wirklich aktiv“ ist damit im Produkt sichtbar und nicht nur eine Formulierung im Marketing.

Kopplung

Beim Verbinden bestätigen beide Seiten denselben Code.

Die Verbindung zwischen Eltern- und Kindergerät ist kein dauerhaft gültiger QR-Code, den man abfotografieren und später verwenden kann.

Beim Koppeln wird ein einmaliges Geheimnis erzeugt, das nur kurze Zeit gültig ist und serverseitig nicht im Klartext liegt, sondern als Hash gespeichert wird. Auf beiden Geräten erscheint derselbe Sicherheitscode, und die Elternseite muss die Verbindung ausdrücklich bestätigen.

Ein Einrichtungslink ist damit nur einmal und nur kurze Zeit verwendbar.

Beim Koppeln

Einmaliges Geheimniseinmalig

nur kurze Zeit gültig

Speicherungals Hash

nicht im Klartext auf dem Server

Sicherheitscodeauf beiden Geräten

Elternseite bestätigt ausdrücklich

Schematische Darstellung, kein Produktscreenshot.

Belastbarkeit

Wie Freiraum Regeln schützt.

Wie stark der Schutz greift, hängt von der Einrichtung und vom Gerät ab. Eltern sehen den bestätigten Zustand und besprechen die passende Einrichtung mit uns im Pilot.

Zeichnung: Ein Smartphone liegt auf einem Holztisch; ein Ring zeigt die verbleibende Zeit.
Vereinbarte Regeln bleiben für die Familie nachvollziehbar.

Stärker abgesicherte Einrichtung

Diese Einrichtung kann das Umgehen oder Deaktivieren der Regeln deutlich erschweren.

Klarer Schutzstatus

Eltern sehen, ob eine Regel auf dem Kindergerät bestätigt wurde.

Ehrliche Grenzen

Wie stark der Schutz greift, hängt von der Einrichtung und vom Gerät ab.

Und die ehrliche Kehrseite: Ein technisch versierter Jugendlicher mit genügend Zeit und Motivation findet in praktisch jedem System einen Weg. Freiraum ist deshalb nicht als Falle gebaut, sondern als sichtbare Vereinbarung. Wenn ein Kind aktiv versucht, das System auszuhebeln, ist das ein Gesprächsanlass und kein technisches Problem, das sich durch noch mehr Kontrolle lösen ließe.
Erreichbarkeit

Erreichbar bleibt erreichbar.

Telefonie, Standard-SMS und wesentliche Systemfunktionen werden gesondert behandelt und nicht wie gewöhnliche Unterhaltungs-Apps.

Sie lassen sich damit nicht versehentlich über eine normale App-Regel sperren. Auch während einer Ruhezeit bleibt Ihr Kind telefonisch erreichbar.

Was wir bewusst nicht pauschal versprechen: Wie sich ein bestimmtes Gerätemodell im Notruffall genau verhält, hängt von Hersteller, Android-Version und Mobilfunkanbieter ab. Wir geben dazu keine allgemeine Garantie ab, ohne es auf Ihrem Gerät geprüft zu haben. Bei der gemeinsamen Einrichtung in der Pilotphase gehen wir diesen Punkt mit Ihnen durch.
Aktueller Stand

Was implementiert ist, und was noch nicht.

Diese Übersicht beschreibt den Pilotstand. Sie wird aktualisiert, wenn sich etwas ändert.

Bereich Stand
Regeln für Apps, Zeitlimits und Zeitfensterverfügbar
Gemeinsames Kurzvideo-Budget über mehrere Appsverfügbar
Erinnern statt Sperren für einzelne Regelnverfügbar
Bestätigte Regelanwendung („Auf Gerät aktiv“)verfügbar
Schutzstatus einzeln sichtbarverfügbar
Kinder-App mit denselben Zahlen wie die Eltern-Appverfügbar
Unterstützung für iPhones als Kindergerätnicht vorgesehen im Pilot

Einrichtung des Kindergeräts

Im ersten Pilot testen wir die Standard-Kinder-App. Sie wird wie eine normale Android-App auf dem vorhandenen Kindergerät installiert. Die nötigen Berechtigungen richten wir gemeinsam mit Ihnen ein.

Zeit bis zur Wirksamkeit

Eine Änderung kann derzeit bis zu etwa 15 Minuten benötigen, bis das Kindergerät sie bestätigt. Solange zeigt die Eltern-App sie als „wird übertragen“ statt als aktiv an.