Unter der Haube.
Diese Seite ist für Eltern gedacht, die es genauer wissen möchten, und für alle, die technisch beurteilen wollen, ob Freiraum hält, was es auf den anderen Seiten verspricht. Sie müssen diese Seite nicht lesen, um Freiraum zu nutzen.
Warum das Kindergerät nicht jeder Konfiguration glaubt.
Ein Gerät, das jede Regel akzeptiert, die aus dem Netzwerk kommt, wäre angreifbar. Deshalb prüft das Kindergerät jede Regelversion, bevor es sie anwendet.
Signierte Regelversionen
Jede Regelversion wird vom Freiraum-Server kryptografisch signiert und auf dem Kindergerät geprüft, bevor sie angewendet wird. Das Gerät akzeptiert also nicht einfach eine Konfiguration, weil sie über das Netzwerk geliefert wurde. Zusätzlich wird der Versionsstand geprüft, damit eine ältere Regel keine neuere ersetzen kann.
Bestätigung statt Annahme
Nach dem Anwenden liest das Gerät den tatsächlichen Zustand zurück und meldet die Anwendung. Erst diese Rückmeldung führt in der Eltern-App zur Anzeige „Auf Gerät aktiv“. Der Unterschied zwischen „gespeichert“, „gesendet“ und „wirklich aktiv“ ist damit im Produkt sichtbar und nicht nur eine Formulierung im Marketing.
Beim Verbinden bestätigen beide Seiten denselben Code.
Die Verbindung zwischen Eltern- und Kindergerät ist kein dauerhaft gültiger QR-Code, den man abfotografieren und später verwenden kann.
Beim Koppeln wird ein einmaliges Geheimnis erzeugt, das nur kurze Zeit gültig ist und serverseitig nicht im Klartext liegt, sondern als Hash gespeichert wird. Auf beiden Geräten erscheint derselbe Sicherheitscode, und die Elternseite muss die Verbindung ausdrücklich bestätigen.
Ein Einrichtungslink ist damit nur einmal und nur kurze Zeit verwendbar.
Beim Koppeln
Schematische Darstellung, kein Produktscreenshot.
Wie Freiraum Regeln schützt.
Wie stark der Schutz greift, hängt von der Einrichtung und vom Gerät ab. Eltern sehen den bestätigten Zustand und besprechen die passende Einrichtung mit uns im Pilot.
Stärker abgesicherte Einrichtung
Diese Einrichtung kann das Umgehen oder Deaktivieren der Regeln deutlich erschweren.
Klarer Schutzstatus
Eltern sehen, ob eine Regel auf dem Kindergerät bestätigt wurde.
Ehrliche Grenzen
Wie stark der Schutz greift, hängt von der Einrichtung und vom Gerät ab.
Erreichbar bleibt erreichbar.
Telefonie, Standard-SMS und wesentliche Systemfunktionen werden gesondert behandelt und nicht wie gewöhnliche Unterhaltungs-Apps.
Sie lassen sich damit nicht versehentlich über eine normale App-Regel sperren. Auch während einer Ruhezeit bleibt Ihr Kind telefonisch erreichbar.
Was implementiert ist, und was noch nicht.
Diese Übersicht beschreibt den Pilotstand. Sie wird aktualisiert, wenn sich etwas ändert.
| Bereich | Stand |
|---|---|
| Regeln für Apps, Zeitlimits und Zeitfenster | verfügbar |
| Gemeinsames Kurzvideo-Budget über mehrere Apps | verfügbar |
| Erinnern statt Sperren für einzelne Regeln | verfügbar |
| Bestätigte Regelanwendung („Auf Gerät aktiv“) | verfügbar |
| Schutzstatus einzeln sichtbar | verfügbar |
| Kinder-App mit denselben Zahlen wie die Eltern-App | verfügbar |
| Unterstützung für iPhones als Kindergerät | nicht vorgesehen im Pilot |
Einrichtung des Kindergeräts
Im ersten Pilot testen wir die Standard-Kinder-App. Sie wird wie eine normale Android-App auf dem vorhandenen Kindergerät installiert. Die nötigen Berechtigungen richten wir gemeinsam mit Ihnen ein.
Zeit bis zur Wirksamkeit
Eine Änderung kann derzeit bis zu etwa 15 Minuten benötigen, bis das Kindergerät sie bestätigt. Solange zeigt die Eltern-App sie als „wird übertragen“ statt als aktiv an.